--> Karin_Fisslthaler_WORKS

*WOMEN
IN DEVELOPMENT****************************supported by:

***************************************************************************JURY STATEMENTS

JURY BEGRÜNDUNG forum Stipendium 2018
"Karin Fisslthalers Projekt *WOMEN ist – wie ihr gesamtes Oeuvre – an der Schnittstelle von Video, Musik und Performance
angesiedelt. Ausgehend von einem feministisch-queeren Ansatz setzt sich die Künstlerin konsequent mit Fragen der
Identität auseinander und konnte mit der ausgezeichnet strukturierten Skizze ihres Projektvorhabens vor allem auch
dadurch überzeugen, dass sie schlüssig vermittelt, dass Identität nicht statisch, sondern erweiterbar und entwickelbar
ist. Sie hat vor, ihre Arbeit "18 Women" von 2010 weiterzudenken und die Verknüpfung der videokünstlerischen
und der musikalischen Ebene zu intensivieren. Eine neue Videoarbeit, ein Musikalbum und eine Liveperformance
sind geplant. Wie bei "18 Women" geht sie von „Portraits“ weiblicher Vorbilder aus dem privaten Umfeld sowie
der Öffentlichkeit aus, behandelt diese Bezugspersonen gleichwertig, wählt aber 2018 eine andere Herangehensweise,
die vor allem in der Komposition neue Wege beschreiten wird. Jeder Frau wird ein eigenes Musikstück zugeschrieben.
Karin Fisslthaler aka Cherry Sunkist wird sowohl für ihre kontinuierliche Auseinandersetzung mit (pop)kulturellen
Phänomenen unserer Zeit mit Fokus auf Genderdiskurse als auch für die innovative Weiterentwicklung ihres Oeuvres
mit dem forum Stipendium 2018 ausgezeichnet."
(Jury: Ingeborg Erhart, Künstlerische Leiterin und Geschäftsleitung der Tiroler Künstler*schaft und Anke Wiedmann/Hilger Collection.)

JURY BEGRÜNDUNG Salzburger Jahresstipendium für Medienkunst 2019
„Das eingereichte Projekt *WOMEN der in Salzburg geborenen Künstlerin Karin Fisslthaler ist neben allen geforderten
Kriterien ein inhaltlich starkes Projekt. Es überzeugt aufgrund der Auseinandersetzung mit und der Darstellung von
auf gleichwertiger Ebene behandelten Vorbildern, die auf einem offenen, durchlässigen Subjektbegriff basiert.
Anhand dieses Zugangs wird Weiblichkeit nicht als etwas Vorgegebenes oder vermeintlich Fixes, sondern als eine
persönliche, subjektive, prozesshafte Konstruktion dargestellt. Die Jury wünscht eine produktive Arbeitszeit und freut
sich auf die Projektpräsentation.“
(Jury: Elke Zobl, Luz Olivares Capelle, Michael Hackl)


 

 

 


 




 




 


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